Veranstaltungen und Informationen zur Anreise!

In Berlin, München und Hannover werden wir in der nächsten Zeit Veranstaltungen durchführen, die auf die derzeitige Situation aufmerksam machen, der u.a. Antifaschist_innen in Sachsen-Anhalt ausgesetzt sind. Diese dienen außerdem als Mobiveranstaltungen für die antifaschistische Demonstration am 16. Januar 2015 in Magdeburg.

Mo, 05.01.2015 | 20 Uhr | Berlin
Zielona Góra (Grünbergerstr. 73)

Mi, 14.01.2015 | 20 Uhr | München
Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102)

Mi, 14.01.2015 | 19 Uhr | Hannover
UJZ Korn (Kornstr. 28 -30)

Zur gemeinsamen Anreise aus Berlin wird es einen organisierten Zugtreffpunkt geben. Für die Anreise und Demonstration gilt: Kein Alkohol! Keine Drogen!

Fr, 16. Januar 2015 | 16:30 Uhr | Alexanderplatz | Gleis 2

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Update: Aufruf, Pressemitteilung und Material!

Die Vorbereitungen für die antifaschistische Demonstration am 16. Januar 2015 in Magdeburg laufen auf Hochtouren: Neben unserem Aufruf haben wir nun auch eine erste Pressemitteilung veröffentlicht und geben bekannt, dass die Demo auch 2015 bewusst nicht bei den Behörden oder der Polizei angemeldet wird! Das Mobilisierungsmaterial wurde an Infoläden und politische Gruppen bundesweit verschickt, weshalb wir nur noch Kopiervorlagen (A3) anbieten können.

Verbreitet den Aufruf, verlinkt die Webbanner und unterstützt weiterhin die Mobilisierung!
Organisiert eine gemeinsame Anreise und kommt am Freitag, den 16. Januar 2015 nach Magdeburg!

Kurzaufruf zur Antifa-Demo in Magdeburg!

Zum 70. Mal jährt sich am 16. Januar 2015 die Bombardierung Magdeburgs durch alliierte Luftverbände im Zweiten Weltkrieg. Dieses Datum nutzen seit Jahren Neonazis aus ganz Deutschland um in der Stadt an der Elbe einen geschichtsrevisionistischen Aufmarsch durchzuführen. Bisher konnte dieser trotz stetig wachsendem Widerstand nicht verhindert werden, was u.a. auf das Zusammenspiel von Faschisten und Polizei zurückzuführen ist. Letztere war es, die in den vergangenen Jahren außerordentliche Mittel in Bewegung setzte um den Aufmarsch durchzuführen und gleichzeitig massiv gegen AntifaschistInnen vorging und die auch im Nachhinein massiv von staatlicher Repression betroffen sind.

Neben Anquatschversuchen im Bezug auf die antifaschistischen Aktionen kam es zu Hausdurchsuchungen und Ermittlungsverfahren, hauptsächlich gegen Menschen aus Burg und Magdeburg, die nicht selten in Bewährungs- und Haftstrafen endeten. Dazu wurde an den jeweiligen Tagen, an denen der Aufmarsch stattfand, von der Polizei ganze Stadtteile abgeriegelt, die Neonazis mit der S-Bahn durch die Stadt gefahren, bis eine geeignete Route für sie gefunden wurde und mit aller Härte auf AntifaschistInnen eingeschlagen.

Wir wollen mit einer Demonstration direkt am Jahrestag der Bombardierung auf diese Zustände aufmerksam machen sowie eigene antifaschistische & revolutionäre Positionen auf die Straßen von Magdeburg tragen. Achtet dazu auf Ankündigungen und kommt am 16. Januar 2015 nach Magdeburg.

Entschlossener Antifaschismus bleibt legitim und notwendig!
Naziaufmarsch verhindern!

Demo | Fr, 16. Januar 2015 | 19 Uhr | HBF | Magdeburg

Kämpferischer Start ins Aktionswochenende!

Pres­se­mit­tei­lung (17. Ja­nu­ar 2014): Über 600 Menschen setzen unangemeldete, antifaschistische Demo in Magdeburg durch – Kämpferischer Auftakt gegen den Naziaufmarsch!

Mehr als 600 Menschen sind unserem Aufruf gefolgt, am Vorabend des Naziaufmarsches in Magdeburg mit einer unangemeldeten Demonstration auf die Straße zu gehen. Unter dem Motto „Staat und Nazis – Hand in Hand! Organisiert den Widerstand!“ konnten wir somit auf den Naziterror und staatliche Repression gegen Antifaschist_innen in Sachsen-Anhalt aufmerksam machen.

Die Demo startet kurz nach 18:00 Uhr am Hauptbahnhof und ging über die Ot­to-​von-​Gue­ri­cke-​Stra­ße zum Hasselbachplatz. Auf dem Weg dorthin reihten sich immer mehr Menschen in die Demonstration ein. Über den Breiten Weg, vorbei an den größten Einkaufszentren von Magdeburg, ging es über die Ernst-​Reu­ter-​Al­lee in den linksalternativen Stadtteil Stadtfeld zum Olvenstedter Platz. Dort verwies ein Vertreter unserer „Vorabenddemo-Magdeburg“ Initiative nochmal darauf, es nicht bei dieser Demo zu belassen, sondern morgen gegen den Naziaufmarsch vorzugehen, damit auch dieser bald der Geschichte angehört.

Stef­fen Wink­ler, Pres­se­spre­cher der In­itia­ti­ve, er­klärt dazu: „Es ist uns gelungen in Magdeburg eine kämpferische, antifaschistische Demonstration auf die Straße zu tragen, obwohl wir diese bewusst nicht angemeldet hatten. Grund dafür war und ist, die derzeitige Repression gegen Menschen die sich in Sachsen-Anhalt gegen den Naziterror zur Wehr setzen und die Ereignisse während einer Antifa-Demo im November 2013 in Burg. Die Veranstalter_innen und Teilnehmer_innen wurden dort durch die polizeiliche Maßnahmen massiv kriminalisiert!“

Die heutige Demo bildete somit den Auftakt für die antifaschistischen Aktivitäten gegen den für morgen angekündigten Naziaufmarsch und für weitere, entschlossene Aktionen gegen den Naziterror und staatliche Repression in Sachsen-Anhalt.

Da derzeit nur bekannt ist, dass sich morgen ein Teil der Nazis um 11:00 Uhr am Bahnhof Eichenweiler im nördlichen Magdeburg treffen will und die Route der Faschisten noch nicht fest steht, rufen wir auf an allen Bahnhöfen der Stadt präsent zu sein und sich nicht von der Polizei provozieren zu lassen.

Wir werden unser Ziel, den Naziaufmarsch zu verhindern mit praktischen Aktivitäten morgen in Magdeburg umsetzen und wenn nötig, dies auf allen Ebenen – mit allen Mitteln!

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